In einer Zeit der Globalisierung und der Migration, in der sich die Begriffe Heimat und Herkunft auf der Suche nach Identität stetig neu definieren müssen, untersucht die Choreografie Körper//Ich, welche Rollen eigenleibliches Spüren und das Verständnis des Körpers bei der Konstruktion der Identität spielen. Dabei stellt die Choreografin Suse Tietjen sich die Frage, inwieweit eine Pluralität an Identitäten und Körpern in ihrer Begegnung eine neue, gemeinsame Identität, einen kollektiven Körper formen können. Ferner: In der Überschreitung von körperlichen und realen Grenzen, wie kann Identität de- und rekonstruiert werden? Wie kann sich der individuelle Körper und das Ich in einem kollektiven Körper neu ergründen?

Der Körper wird hierbei als Landkarte der menschlichen Erfahrung verstanden, in den sich die Spuren des Politischen und des Sozialen genauso einschreiben wie die erlebten und durchbrochenen Grenzen der eigenen Vergangenheit und Gegenwart. Die vier Tänzer*innen werden die anhaltende Diskussion um Themen wie Nation, Migration und Integration, Bürgerschaft und Kommunikation mit ihren eigenen Erfahrungen verdichten. In dem Ausloten von Werten und Normen werden sie im Austausch untereinander die Bewegung und Begegnung von kulturellen Körpern untersuchen und Antworten auf die Frage nach einer beweglichen Identität in sich selbst suchen. Wer bin ich und wer will ich sein? Bin ich mein Körper und wie viele Körper bin ich? Wohin bewege ich mich und in welchen Relationen stehe ich? Wie formbar bin ich und welche Handlungskompetenzen besitze ich?

»NIMMT MAN SICH MIT, WOHIN MAN GEHT? « (Ernst Bloch)

In einer Zeit der Globalisierung und der Migration, in der sich die Begriffe Heimat und Herkunft auf der Suche nach Identität stetig neu definieren müssen, untersucht die Choreografie Körper//Ich, welche Rollen eigenleibliches Spüren und das Verständnis des Körpers bei der Konstruktion der Identität spielen. Dabei stellt die Choreografin Suse Tietjen sich die Frage, inwieweit eine Pluralität an Identitäten und Körpern in ihrer Begegnung eine neue, gemeinsame Identität, einen kollektiven Körper formen können. Ferner: In der Überschreitung von körperlichen und realen Grenzen, wie kann Identität de- und rekonstruiert werden? Wie kann sich der individuelle Körper und das Ich in einem kollektiven Körper neu ergründen?

Der Körper wird hierbei als Landkarte der menschlichen Erfahrung verstanden, in den sich die Spuren des Politischen und des Sozialen genauso einschreiben wie die erlebten und durchbrochenen Grenzen der eigenen Vergangenheit und Gegenwart. Die vier Tänzer*innen werden die anhaltende Diskussion um Themen wie Nation, Migration und Integration, Bürgerschaft und Kommunikation mit ihren eigenen Erfahrungen verdichten. In dem Ausloten von Werten und Normen werden sie im Austausch untereinander die Bewegung und Begegnung von kulturellen Körpern untersuchen und Antworten auf die Frage nach einer beweglichen Identität in sich selbst suchen. Wer bin ich und wer will ich sein? Bin ich mein Körper und wie viele Körper bin ich? Wohin bewege ich mich und in welchen Relationen stehe ich? Wie formbar bin ich und welche Handlungskompetenzen besitze ich?

»NIMMT MAN SICH MIT, WOHIN MAN GEHT? « (Ernst Bloch)
Choreography
Dance
Anja Blaß, Ingrid Hatleskog, Ann-Leonie Niss & Alexander Varekhine
Composition
PHOTOGRAPHY & VIDEO PROJECTION

Supported by

Choreography:
Dance:
Anja Blaß, Ingrid Hatleskog, Ann-Leonie Niss & Alexander Varekhine
Composition:
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